Donaublick
aus dem Fenster
(Hundert
Meter vor dem Dreiflüsseeck)
Eine
Goldlitze häkelt die
aufgehende
Sonne
für
den Fluss.
Ein
Nebelschleier
verhüllt
das Antlitz der Sonne.
Blass
sieht sie aus,
wie
sie da oben
so
hockt und häkelt und häkelt,
einz,
zwei, drei
und
die glitzendern Maschen
in
den fließenden Strom
fallen
lässt.
Ein
Tuch aus Nebel
streift
lautlos die Donau.
Der
wallende weiße Saum
berührt
das glänzende
fließende
Wasser.
Der
neue Tag erwacht.
Ein
Dampfer löst sich
aus
dem Nebel.
Auf
der Uferstraße
zieht
über das Kopfsteinpflaster
der
Zeitungsausträger die Karre
mit
den neuesten Nachrichten
hinter
sich her.
Ich
blicke aus dem Fenster
meines
Hotelzimmers.
Es
ist noch früh.
Eine
Amsel hüpft
über
die Blumenkästen.
Die
Sonne geht auf.
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