| Guter
Ritt?
Zeit,
du schnelles Pferd,
was
hast du mit mir angestellt?
Du
fliegst dahin
mit
wehender Mähne
zum
letzten Ziel –
zu
welchem?
Ich
halte mich krampfhaft
in
deiner langen Mähne fest,
damit
du mich nicht noch
vor
dem Ziel herunterwirfst. .
Ich
erinnere mich:
du
halfst mir beim Aufsteigen
auf
deinen langen breiten Rücken.
Einen
Steigbügel gab es nicht –
zu
meiner Zeit.
Ich
habe mich heraufgequält,
nahm
Platz und dachte wohl:
„Wie
schön, wie groß, wie warm!“
Klein
und unternehmungsfroh
trieb
ich dich an.
Du
schafftest so manche Hürden,
die
sich uns in den Weg stellten.
Jetzt
bist du ein alter Klappergaul.
O
Zeit, was ist aus dir geworden?
Ich
meine nicht die Zeit –
Ich
meine meine Zeit!
Klappergaul
und lahme Ente
nehmen
die letzten Hürden.
Wer
wird hurra schreien
A
m Z i e l ?
Das
Sitzen auf deinem
mager
gewordenen Rücken
ist
schmerzhaft geworden.
Deine
Knochen sind es,
die
sich in mein Fleisch bohren!
Nicht
die meinen!
Mein
stolzes treues Pferd ZEIT,
ich
reite mit dir . . . . . . . wohin?
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