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Was
entsteht da immer für ein fröhlicher Klamauk, wenn wir - (meine
erwachsene Tochter, die die Halterin ist, und ich) - manchmal auch nur
ich - mit beiden Welpen (Bruder und Schwester) Gassi gehen in einer bevölkerungsdichten
Großstadtgegend. Wir kommen uns in etwa vor wie der Rattenfänger
von Hameln - nur - die Geschöpfe, die uns folgen, sind Hunde - große,
kleine, dicke, dünne, Edelrasse, Mischlinge und so weiter. Wohlerzogene
Hunde, die ohne Leine neben Frauchen oder Herrchen spazieren gehen dürfen,
büxen einfach aus. Schlimm genug, wenn so ein Vierbeiner wie der Wind
über die Straße fegt, nur um die beiden Welpen zu umtänzeln
- kleine niedliche Beardies. Die großen Hunde umzingeln die beiden
(natürlich nicht alle Hunde dieser Gegend auf einmal!), lassen ihre
großen starken Ruten wild kreisen, oder die armseligen koupierten
Stummelschwänzchen zucken hin und her. Sie lecken, lechzen, schnuppern,
tänzeln, und die Kleinen finden es herrlich und schibbeln sich in
lauter Babywonne und strecken irgendwann alle Viere von sich. Bellen, Kläffen,
Leinenverkeilen - Spektakel hoch drei. Störend sind in diesen Situationen
stets die Leinen. Aber das muß ja wohl so sein. "Die Hundchen sind
aber auch was von süß! schwarz-weißes seidiges Fell, weiße
Schwanzspitzchen, weiße Pfötchen und - und - und - ). Welche
Instinkte und Gefühle haben diese Hundebabies in der Welt der "schon
großen Hunde" (auch wenn diese "klein" sind) ausgelöst! Wir
müssen beim Gassigehen stets höllisch aufpassen, daß mancher
dicker harter fröhlich um sich schlagender Hundeschwanz den Kleinen
nicht um die Ohren gehauen wird. Aber die jeweiligen Frauchen und Herrchen
- keuch, keuch -geben ja auch acht. Wie sie sich freuen, die Kleinen, wie
sie sich freuen!. Zufrieden ziehen auch die "Großen" stets wieder
ab, wenn sie mit ihrer Aufwartung fertig sind. Meine Interpretation des
Gehabes der "erwachsenen" Hunde: "Ha tu tu tu tu, ha tututu, wie süß!
wie süß! Ei, ei, ei, streichel, streichel, streichel, Bussi,
Bussi, schmatz, schmatz. . . " |
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