| Der
Gang ins Moor
Das braune
Moor
quirlt,
gurgelt,
brodelt
und fordert
ein Opfer.
Bleischwere
Nebel
ziehen
mich gnadenlos
hinab
in einen
endlosen
Abgrund.
Küsst
du mich, mein Liebchen,
noch
einmal auf den Mund?
Oder
schaudert’s dich
vor meinen
kalten Lippen?
Bald schon
überwuchert
Heidekraut
mein
kühles Grab.
Ach Herzchen,
wie sehr
hab’
ich dich
geliebt!
Deine
leichten Schritte
eilen
durchs Heidekraut,
als hätten
wir
uns nie
gekannt.
©
Annemie Fetten-Winklhofer
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