| Nebel
Nebel verhüllt die Sicht,
verkleidet die Straße mit
einem wallenden Gewand.
Dürre Äste knarren
unter dem schweren,
nassen Tuch.
Schatten huschen
wie Gespenster vorbei,
verlieren sich
im Nichts.
Lichter ertasten sich
mühsam einen Hohlraum,
verschwimmen
ins Leere.
Nebel -,
unsichtbar
dröhnt er
in meine Seele ein.
Der klamme, bleierne
Umhang haftet fest
an meinem Herzen.
Im Spiegel meiner Seele
erkenne ich Würgemale.
Lass nach!
© Annemie Fetten-Winklhofer
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