Neue
Fährten
Hinter mir -
verwehte Spuren,
verblasste Farben.
Vor mir -
Kälte statt
Wärme?
Alleinsein - - .?
Doch - neues
Couleur?
An der Gabelung
trennten sich unsere
Wege.
Bis dorthin
gelangten wir gemeinsam
–
in vielen Schritten
–.
Wir blieben ratlos
stehen –
an dieser Kreuzung
unter der knorrigen
abgestorbenen Eiche.
Du schautest rechts,
ich blickte links.
Da gingst weiter
in deine angepeilte
Richtung,
ich zögerlich
in meine -
einfach so - - .
Ich sah zurück.
Deine Konturen verloren
sich,
lösten sich
auf in der Entfernung.
Wann war das –
mit uns?
Ich gehe meinen Weg.
Frei.
Nicht mühsam
mehr.
Am Hang wuchern die
wilden Veilchen,
zittern die
flatterhaften Mohnblumen –
sie waren mir nicht
mehr aufgefallen
in meiner Zeit mit
dir -
weil dein Augenmerk
auch das
meine geworden war.
Ich spüre wieder
– mich selbst.
Und manchmal friere
ich - - - noch - - .